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Burgen

Sind unten im Tal Wasser und Fels untrennbar miteinander verbunden, so streichelt oben in luftiger Höhe der Himmel den Stein, der sich als Bergfried über die Burganlage erhebt. Mehr als 20 Höhenburgen und Burgruinen, darunter die im Tal zu findenden Residenzen nicht mitgerechnet, erheben die Landschaft im Schatten der Loreley zu einem wahrlich königlichen Tal.

Ein Tal für Könige

Was für ein geschichtliches Erbe! Die große Bedeutung des Rheintals kann nicht offenkundiger dokumentiert werden als durch seine zahlreichen Burgen, Festungen und Schlossanlagen. Ein Fluss, der zu wichtig war, um ihn grenzenlos vorbei ziehen zu lassen – ein Handelsweg, der zu reich war, um nicht seinen Anteil der Schätze einzufordern. Das Unesco- Welterbe Oberes Mittelrheintal kann sich rühmen, 40 Burgen und Wehranlagen – Patrizierhäuser und Adelshöfe nicht mit gerechnet – sein Eigen zu nennen. Ein Eldorado für Mittelalterfans, die gerne einmal Ritter, Burgherr oder Schlossfräulein auf Zeit spielen wollen. Die meisten Burgen können besichtigt werden und laden ein, das mittelalterliche Leben hinter dicken Verteidigungsmauern genauer kennen zu lernen. Die Rheinromantik findet in ihnen ihre schönsten Juwelen, ganz gleich, ob sie als Ruine eine sanfte Melancholie ausstrahlen oder frisch heraus geputzt mit schönem Mobiliar und wertvollen Kunstwerken auf sich aufmerksam machen. 1000 Jahre Bautätigkeit sind wie ein Spiegel der Epochen am Rhein und führen von Turmspitzen auf höchster Bergeshöhe hinab bis in die feuchten Verliese einstigen Raubrittertums. Das Abenteuer kann beginnen!

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50° 4' 59,2" N, 7° 45' 56,6" O

Pfalzgrafenstein im Internet

Wikipedia

Pfalzgrafenstein

"Ein steinernes Schiff, ewig auf dem Rheine schwimmend, ewig angesichts der Pfalzgrafenstadt vor Anker liegend" (Victor Hugo), ist die Pfalz - früher Pfalzgrafenstein genannt - eine der seltsamsten Burgenschöpfungen der Erde. Die Landschaft des Flußtales mit dem Städtchen Kaub und der Burg Gutenfels hat noch viel von der romantischen Schönheit bewahrt. König Ludwig der Bayer erbaute die Pfalz 1327 als Zollburg. 1338 wurde sie um die 12m hohe sechseckige Ringmauer erweitert, die zwei übereinander angeordnete Wehrgänge enthält. Obwohl die Burg 1607 und 1755 "modernisiert" wurde, stammt sie zum größten Teil noch aus dem 14. Jh. Im Inneren Möbel des 17. bis 19. Jh. sowie Hausrat aus Ton und Zinn. Öffnungszeiten: 1. April bis 30. Sept. 9 - 13 u. 14 - 18 Uhr, 1. Okt. bis 31. März 9 - 13 u. 14 - 17 Uhr. Dez. u. 1. Werktag der Woche Geschlossen. Letzte Überfahrt mit der Fähre jeweils eine Stunde vor Schließung.

UNESCO Welterbe