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Alte Burg in oder bei

Koblenz

Alte Burg finden

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50° 13

Alte Burg im Internet

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Alte Burg

Die Alte Burg, gelegen an der Mosel, bildet turmbewehrt mit der Balduinbrücke ein sehenswertes Stück des alten Koblenz. Um 1185 von den Herren von der Arken errichtet, durch Erzbischof Heinrich von Vinstingen von Trier ab 1277 erweitert, wurde sie mehrfach umgestaltet. Sie diente zeitweise als Residenz der Erzbischöfe und beherbergt jetzt Teile der Stadtbibliothek sowie das Stadtarchiv. Sehenswert ist eine Wendeltreppe aus Sandstein.

Brömserburg in oder bei

Rüdesheim

Brömserburg finden

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49° 58' 39,4" N, 7° 55' 3,7" O

Brömserburg im Internet

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Brömserburg

Die Niederburg oder Brömserburg in Rüdesheim wurde als Wasserschloß wahrscheinlich um 1000 angelegt; sie ist auch heute noch eine der merkwürdigsten romantischen Wohnburgen. Um den gewaltigen Bergfried gruppiert, diente sie bis ins 13. Jahrhundert hindurch den Mainzer Erzbischöfen, die sie in der Folgezeit den Rittern von Rüdesheim zu Lehen gaben. Ihren heutigen Namen bekam die Burg durch die Nebenlinie der "Brömser von Rüdesheim", die von 1548 bis zu ihrem Aussterben 1668 die Burg bewohnte. 1814 ist ein Besuch Goethes in der Brömserburg nach einem Gästebuch belegt. Rheingauer Wein- und Heimatmuseum. Öffnungszeiten: Mitte März bis Mitte November täglich 9 - 18 Uhr (letzter Einlaß 17 Uhr).

Burg Gutenfels in oder bei

Kaub

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50° 5

Burg Gutenfels im Internet

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Burg Gutenfels

In der ersten Hälfte des 13. Jh. errichtet, befand sich die 1257 in einer Urkunde erstmals erwähnte Burg im Besitz der Familie der Falkensteiner. Doch schon 1277 wurde die Burg mit der zu ihren Füßen liegenden Stadt Kaub kurpfälzisch. Sie ist eines der Bedeutendsten Beispiele staufischer Wehr- und Wohnbaukunst am Rhein. Ihren Namen Gutenfels erhielt sie, nachdem Landgraf Wilhelm von Hessen sie 1504 vergeblich belagert hatte. Nach Abbrüchen seit 1807 wurde sie in den Jahren 1889 bis 1892 wiederaufgebaut. Heute befindet sich die Burg in Privatbesitz.

Burg Hohneck (Heimburg) im Internet

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Burg Hohneck (Heimburg)

Burg Katz in oder bei

St. Goarshausen

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50° 9' 6,5" N, 7° 43' 26,9" O

Burg Katz im Internet

www.burg-katz.de

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Burg Katz

Burg Katz (Neu-Katzenelnbogen), prächtig auf vorgeschobenem Fels gelegen, wurde um 1371 durch Graf Wilhelm II. von Katzenelnbogen als Wehr- und Militärstützpunkt errichtet. Die Anlage ist begrenzt auf Bergfried und Palas, beide sind durch starke Wehrmauern verbunden. Nach einer Aufstockung in der hessischen Epoche erreichte der runde Bergfried mit Helm eine Höhe von 60 Metern. Napoleon ließ die Burg während der französischen Besatzung 1806 sprengen. Nach einigen Besitzerwechseln wurde sie 1896 bis 1898 wiederaufgebaut. Sie ist in Privatbesitz (keine Besichtigungsmöglichkeit) (und wird zur Zeit zum Hotel ausgestaltet).

Burg Klopp in oder bei

Bingen

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49° 57' 58,8" N, 7° 53' 47,7" O

Burg Klopp im Internet

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Burg Klopp

Das Wahrzeichen der Stadt Bingen ist Burg Klopp. Der Bergfried ruht wohl auf römischen Fundamenten, wahrscheinlich ist auch der über 52 Meter tiefe Brunnen römischen Ursprungs. Die Burg war Sitz von Burgmannen des Erzbischofs von Mainz, später des Domkapitels. 1689 wurde sie zerstört, 1713 gesprengt und zwischen 1875 und 1879 wiederaufgebaut. Seit 1897 ist sie Sitz der Stadtverwaltung. Der Bergfried, in seinem unteren Teil romanisch, birgt das Heimatmuseum mit wertvollen Bodenfunden. Bedeutsam ist das Instrumentarium eines römischen Arztes aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.

Burg Lahneck in oder bei

Lahnstein

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50° 18' 22,6" N, 7° 36' 44,9" O

Burg Lahneck im Internet

www.burg-lahneck.de

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Burg Lahneck

Oberhalb des Zusammenflusses von Lahn und Rhein bietet Burg Lahneck ein bedeutendes Zeugnis der Rheinromantik: Verbindung von mittelalterlicher Wehranlage, Ausbau in englischer Neugotik und einer wertvollen Einrichtung. Sie wurde vor 1244 für den Erzbischof von Mainz errichtet, später erweitert, 1688 zerstört und seit 1852 wiederaufgebaut. Sehenswert ist das Innere mit Kapelle, Rittersaal, wertvollen Bildern und Möbeln. Der Bergfried bietet herrliche Aussicht (Novelle von Wilhelm Schäfer "Das fremde Fräulein"). 1774 regte die Ruine Goethe zu dem Gedicht "Geistesgruß" an. Im Sommer finden Burgfestspiele statt.

Burg Liebenstein in oder bei

Kamp-Bornhofen

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50° 12' 44,3" N, 7° 38' 7,6" O

Burg Liebenstein im Internet

www.burg-liebenstein.de

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Burg Liebenstein

Herrlich hoch über dem Rhein gelegen, im 12. oder 13. Jh. entstanden, besitzt Burg Liebenstein einen beachtenswerten gotischen Wohnturm (14. Jh.), Reste des Bergfrieds auf ausgespartem Felsblock und ein kleines Wohnhaus im Osten, das in der Innenwand Lager für Zimmerholz zeigt: ein Fachwerkhaus wurde ummantelt. Burg Liebenstein war eine Ganerbenburg, kam später an Nassau-Saarbrücken und wurde reichsritterschaftlich (mit Osterspai). Die Wehranlagen sind auch gegen die unterhalb gelegene Burg Sterrenberg gerichtet; beide werden im Volksmund die "Feindlichen Brüder" genannt.

Burg Maus in oder bei

St. Goarshausen

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50° 10

Burg Maus im Internet

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Burg Maus

Burg Maus (Thurnberg oder Deuernburg), ist eine der fortschrittlichsten Anlagen der Zeit (Dehio) und gehört zu den technisch tüchtigsten und großartigsten Bauten überhaupt. 1356 durch den Erzbischof von Trier errichtet, war sie zeitweise Residenz dieser Kirchenfürsten und wurde wegen der starken Machtposition der Grafen von Katzenelnbogen "Maus" genannt. Sie war 1806 Halbruine und wurde 1900 bis 1906 wiederaufgebaut. Das Innere birgt eine Altarnische sowie wertvolle Möbel und Sammlungen. Besichtigung der Burg auf Anfrage bei der Tourist-Information (Tel. 06771/9100).

Burg Reichenberg in oder bei

Reichenberg

Burg Reichenberg finden

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50° 9' 30,6" N, 7° 45' 35,9" O

Burg Reichenberg im Internet

www.reichenberg-rlp.de

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Burg Reichenberg

Einige Kilometer landeinwärts im Hasenbachtal liegt Burg Reichenberg, eine der kunstgeschichtlich bedeutsamsten Burganlagen im Rheingebiet. Sie wurde um 1320 begonnen, jedoch nie vollendet. Heute befindet sie sich in Privatbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen wurden in den letzten Jahren durchgeführt.

Burg Reichenstein in oder bei

Trechtingshausen

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50° 0' 18,5" N, 7° 51' 12,6" O

Burg Reichenstein im Internet

www.burg-reichenstein.de

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Burg Reichenstein

Burg Reichenstein, auch Falkenburg genannt, liegt oberhalb von Trechtingshausen. Die große Anlage auf vorspringendem Felsgrat ist ein wertvolles Beispiel für den Wiederaufbau von Burgen in neugotischem Stil. Sie wurde im 11. Jh. gegründet und 1253 vom rheinischen Städtebund und 1282 durch Rudolf von Habsburg als "Raubritterburg" zerstört. Seit dem 16. Jh. geriet sie in Verfall. 1834 begann Friedrich Wilhelm von Barfuß mit dem Wiederaufbau. 1899 kaufte sie Baron Kirsch-Puricelli und ließ sie großzügig wiederherstellen. Beachtenswert sind die Schildmauer der ursprünglichen Anlage und die Innenräume mit wertvollen Möbeln u. Sammlungen. Burg Reichenstein beherbergt die größte Taken- und Ofenplatten-Sammlung in Rheinland-Pfalz, 1200 Jagdtrophäen aus 4 Kontinenten, Waffen, Rüstungen, Porzellan und Möbel des 16. bis 19. Jh.

Burg Rheinfels in oder bei

St. Goar

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50° 9' 14,9" N, 7° 42' 15,9" O

Burg Rheinfels im Internet

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Burg Rheinfels

Die Ruine der Burg Rheinfels, die umfangreichste Burgruine am Rhein, ist lehrreich für das Befestigungswesen, insbesondere der späten Renaissance. Graf Dieter V. von Katzenelnbogen gründete sie 1245 zum Schutz des Zolles. Sie wurde Residenz des gräflichen Hauses mit regem Kulturleben. Im 16. u. 17. Jh. bauten sie die Landgrafen von Hessen zum Wohnsitz und zur Festung aus. 1692 widerstand Rheinfels als einzige linksrheinische Festung den Truppen Ludwigs XIV., 1794 mußte sie jedoch französischen Truppen überlassen werden und 1796/97 wurden die Außenwerke, der Bergfried sowie der Darmstädter Bau gesprengt. Die Ruinen der mittelalterlichen Burg wie die unterirdischen Gänge der Festung sind eindrucksvoll, ebenso das Museum und die Aussicht. Ebenso wie die Schönburg beherbergt Burg Rheinfels ein renommiertes Schloßhotel und Restaurant (Tel.: 06741/802-0, Fax 802-802).

Burg Rheinstein in oder bei

Trechtingshausen

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49° 59' 37,3" N, 7° 51' 30,3" O

Burg Rheinstein im Internet

www.burg-rheinstein.de

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Burg Rheinstein

Gegenüber von Assmannshausen liegt auf steilem Fels Burg Rheinstein, ein bedeutendes Beispiel des romantischen Burgenwiederaufbaus am Rhein. Die Baugeschichte Rheinsteins ist relativ unklar. Gegründet wurde sie wohl im 13. oder Anfang des 14. Jh. Ein Meisterstück war es, die kleine mittelalterliche Burg zu einer fürstlichen Sommerwohnung zu gestalten. Architekt war Johann Claudius von Lassaulx unter Beteiligung von Wilhelm Kuhn und von Friedrich Schinkel geliefert. 1975 kaufte der Opernsänger Hermann Hecher die Burg. Seiner Initiative ist es zu verdanken, daß sie jetzt wieder zu einem der großen Anziehungspunkte des Rheintales geworden ist. Kern der jetzigen Anlage ist ein Wohnturm des frühen 14. Jahrhunderts. Die Bauten zeigen die zarten Linien der frühen Neugotik mit malerischen Türmchen, Terrassen und Eisentreppen. Das Innere birgt kostbare Glasbilder (um 1500 und später), Wandmalereien, einen Renaissancekamin und gute Möbel.

Burg Sooneck in oder bei

Niederheimbach

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Burg Sooneck

Burg Sooneck, am äußersten östlichen Vorsprung des Soonwaldes gelegen, wurde wahrscheinlich schon im 11. Jh. erbaut. Ebenso wie Reichenstein wurde sie mehrfach zerstört. 1834 wurde die Burg Eigentum des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen und seiner Brüder. Erst 1842 bis 1861 wurde sie nach Plänen des Koblenzer Festungsbaumeisters Ingenieurmajor Karl Schnitzler als Jagdburg wiederaufgebaut. Den Kern bildet ein Wohnturm des 14. Jh. Im Inneren befinden sich wertvolle Möbel und Sammlungen. Burg Sooneck, dessen Erscheinungsbild heute durch die Aktivitäten eines weiter unterhalb betriebenen großen Steinbruchs stark beeinträchtigt ist, ist seit 1918 in Staatsbesitz (Schlösserverwaltung Rheinland-Pfalz).

Burg Stahleck in oder bei

Bacharach

Burg Stahleck im Internet

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Burg Stahleck

Burg Stahleck wird urkundlich erstmals 1135 erwähnt (1135 wird Goswin von Stahleck genannt). Ursprünglich der am weitesten im Süden gelegene Besitz der Kölner Bischöfe, wurde die Burg 1190 von Kaiser Barbarossa seinem Bruder Konrad übertragen. 1214 fällt sie als erledigtes Lehen an den Wittelbacher Ludwig von Bayern, so daß dieses mächtige Geschlecht mit den Burgen Stahleck und Pfalz nun zwei bedeutende Stützpunkte am Rhein besaß. Die herrlich gelegene - heute als Jugendherberge genutzte - Anlage verdeutlicht in ihrer klaren Gliederung die stauferzeitliche Burgenbaukunst. Sie war ein Bollwerk der Pfalz zur Beherrschung des Stromes. 1689 wurde die Burg von den Franzosen gesprengt und im 19. Jh. teilweise eingeebnet. Zwischen 1925 bis 1927 wurden die Ring- und Schildmauer wiederhergestellt und auf den ausgegrabenen alten Grundmauern eine Jugendherberge eingebaut. Der im Unterbau noch ursprüngliche romanische Bergfried wurde 1965 bis 1967 mit verringerter Mauerstärke neu aufgemauert und überdacht. Beachtenswert sind der wassergefüllte Halsgraben und die Schildmauer. Gestaffelt folgen Bergfried und Palas. Besichtigung nur im Burghof möglich.

Burg Sterrenberg in oder bei

Kamp-Bornhofen

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50° 12' 48,3" N, 7° 37' 59,3" O

Burg Sterrenberg im Internet

www.burg-sterrenberg.de

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Burg Sterrenberg

Sterrenberg ist die ältere der beiden Burgen, unterhalb von Burg Liebenstein gelegen. Sie verdeutlicht den Wiederaufbau von Burgen in der heutigen Zeit. Sterrenberg war wohl schon vor 1110 Reichsburg im Besitz des pfälzischen Geschlechts der Herren von Bolanden, später der Grafen von Sponheim. Durch Erzbischof Balduin wurde sie Kurtrier einverleibt. 1568 bereits verfallen, wurde sie 1968 bis 1978 teilweise in gotisierendem Stil ausgebaut. Sie besitzt zwei starke Schildmauern und einen Bergfried auf einem Felsklotz und bietet wieder das Bild einer kleinen gotischen Wehranlage. Öffnungszeiten: 1. März bis Mitte Oktober.

Festung Ehrenbreitstein in oder bei

Koblenz

Festung Ehrenbreitstein im Internet

www.festungehrenbreitstein.de

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Festung Ehrenbreitstein

Gegenüber dem Zusammenfluß von Rhein und Mosel, auf steilem und schroffem Fels (118m über dem Rhein), liegt eine der stärksten Festungen der Zeit nach 1815 in Europa: der Ehrenbreitstein. Um 1000 entstand die erste Burg, die im Laufe der Zeit zu einer uneinnehmbaren Feste wurde. 1816 - 1832 errichtete Preußen die heutige Anlage. Die Bauten in schlichten kubischen Formen passen sich in ihren wuchtigen Massen dem stufenförmigen Gelände an, die Hauptgebäude wirken monumental. In der Festung befindet sich die staatliche Sammlung technischer Altertümer, eine Jugendherberge sowie Gaststätten. Zur Festungshöhe führt eine Sesselbahn.

Kurfürstliches Schloss in oder bei

Koblenz

Kurfürstliches Schloss im Internet

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Kurfürstliches Schloss

Direkt am Rhein gelegen, ist das Kurfürstliche Schloß der erste und bedeutendste frühklassizistische Bau im Rheinland. Das Schloß wurde 1777 bis 1793 nach Plänen französischer Architekten für Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Trier errichtet und war bevorzugter Wohnsitz von Prinz Wilhelm von Preußen (insbesondere 1850 bis 1858) und seiner Gemahlin Augusta. Das Schloß wurde 1944 zerstört und 1950 bis 1951 wiederaufgebaut. Eingangshalle, Treppenhaus und Gartensaal lehnen sich an den alten Zustand an. Heute ist das Gebäude Sitz von Behörden.

Kurtrierische Burg in oder bei

Boppard

Kurtrierische Burg

Die Burg in Boppard, einer der wuchtigsten Wehrbauten am Mittelrhein, wurde durch Erzbischof Balduin von Trier nach der Eroberung der Stadt 1327 als Trutz- und Zwingburg errichtet. Der Bergfried mit Gußlöchern stammt vom Gründungsbau, die vier Flügel um den Hof aus dem 17. Jh. Die Burg beherbergt ein Heimat-, Wald- und Holzmuseum, das insbesondere die Entwicklung der bekannten Thonet-Stühle zeigt. Das römische Kastell Boppard, rechteckig mit Rundtürmen, zeigt die besterhaltenen Kastellmauern Deutschlands. Sie wurden im Mittelalter teilweise zur Stadtbefestigung benutzt. Eindrucksvoll ist das Mauerstück mit Türmen nahe der Burg, ein weiterer im Westen (archäologischer Park).

Mäuseturm in oder bei

Bingen

Mäuseturm im Internet

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Mäuseturm

Auf einer Felseninsel im Rhein liegt der ehemalige Wartturm, dessen Name sich von "Maut" (= Zoll) ableitet. Die Mainzer Erzbischöfe errichteten den Turm wohl im 13. Jahrhundert und bauten ihn im 14 Jahrhundert aus. Zwischen 1856 und 1858 wurde er im neugotischen Stil wiederhergestellt und diente bis 1974 als Signalstation für die Schiffahrt. Um den Mäuseturm rankt sich eine grausige Geschichte, die Victor Hugo im Tagebuch seiner Rheinreise wiedergibt: Der geizige Mainzer Erzbischof Hatto (891 - 913) soll wegen der Verbrennung Hungernder von Mäusen im Turm gefressen worden sein. Die Legende stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert. Nicht zu besichtigen.

Marksburg in oder bei

Braubach

Marksburg im Internet

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Marksburg

Die Marksburg, die einzige unzerstörte Höhenburg am Mittelrhein, stammt aus dem 12. bis 14. Jh., die Bastionen aus dem 17. Jh. Sehenswert sind die in den Fels gehauene Reitertreppe, die Kanonenbatterien, der Kräutergarten, der Weinkeller, die Küche, die Kemenate, der Rittersaal und die Kapelle. Die Rüstkammer zeigt Rüstungen und Waffen vom Altertum bis ins späte Mittelalter an beispielhaften Stücken, der Pferdestall enthält eine Sammlung von Straf- und Foltergeräten. Die Schmiede bildet den Abschluß des Rundgangs durch die Burg, die in ihrer Gesamtheit eine mittelalterliche Wehranlage sowie das ritterliche Leben dokumentiert. Die Marksburg ist Sitz der Deutschen Burgenvereinigung e.V. und beherbergt die größte burgenkundliche Fachbibliothek Europas. In der Burgküche (Tel. 02627/974070) kann wie zu alten Zeiten ein "Rittermahl" eingenommen werden. Öffnungszeiten: Ostern bis 31. Oktober täglich 10 - 17 Uhr, 1. November bis Ostern täglich 11 - 16 Uhr.

Martinsburg in oder bei

Lahnstein

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Martinsburg

Die Ende des 14. Jh. am Rheinufer von Oberlahnstein mit starkem sechseckigem Bergfried erbaute Martinsburg war eine kurmainzische Zollburg. Die malerische Baugruppe wurde gemeinsam mit der Stadtbefestigung errichtet. Das Spitzbogentor in der Ostmauer zeigt einen zierlichen Gußerker mit Wappen (1395). Der Nord-Flügel enthielt wohl die Haupträume. Der Wohnturm im Nordwesten entstand im 14. Jh. und wurde im 18. Jh. verändert. Der Südtrakt ist ebenfalls gotisch. Den Südwest- und Westflügel errichtete Erzbischof Franz Lothar von Schönborn 1719 bis 1721; darin eingebaut ist der Hauptturm (Ende des 14. Jh.); an seinen Fenstern sieht man außen kleine Konsolsteine für die nach unten zu klappenden Holzläden. Das Dach stammt aus dem 18. Jh. Jetzt besitzt Dr. Johannes Romberg die Burg und sorgt für Pflege und Erhaltung. Besichtigung der Münzprägeanstalt, der Küche und des Fastnachtsmuseums im Rahmen der Stadtführung mittwochs, 14 Uhr ab Hexenturm.

Pfalzgrafenstein in oder bei

Kaub

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50° 4' 59,2" N, 7° 45' 56,6" O

Pfalzgrafenstein im Internet

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Pfalzgrafenstein

"Ein steinernes Schiff, ewig auf dem Rheine schwimmend, ewig angesichts der Pfalzgrafenstadt vor Anker liegend" (Victor Hugo), ist die Pfalz - früher Pfalzgrafenstein genannt - eine der seltsamsten Burgenschöpfungen der Erde. Die Landschaft des Flußtales mit dem Städtchen Kaub und der Burg Gutenfels hat noch viel von der romantischen Schönheit bewahrt. König Ludwig der Bayer erbaute die Pfalz 1327 als Zollburg. 1338 wurde sie um die 12m hohe sechseckige Ringmauer erweitert, die zwei übereinander angeordnete Wehrgänge enthält. Obwohl die Burg 1607 und 1755 "modernisiert" wurde, stammt sie zum größten Teil noch aus dem 14. Jh. Im Inneren Möbel des 17. bis 19. Jh. sowie Hausrat aus Ton und Zinn. Öffnungszeiten: 1. April bis 30. Sept. 9 - 13 u. 14 - 18 Uhr, 1. Okt. bis 31. März 9 - 13 u. 14 - 17 Uhr. Dez. u. 1. Werktag der Woche Geschlossen. Letzte Überfahrt mit der Fähre jeweils eine Stunde vor Schließung.

Ruine Ehrenfels in oder bei

Rüdesheim

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49° 58' 31" N, 7° 52' 50" O

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Ruine Ehrenfels

Die kurmainzische Burg aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts bildete mit der gegenüberliegenden Burg Klopp und dem Mäuseturm im Rhein den Sperriegel des Erzstifts nach Norden hin. Auf halber Höhe des Berges, am Eingang des Binger Lochs gelegen, war sie im Mittelalter ein strategischer Punkt von größter Bedeutung. Zugleich stellte der Ehrenfelser Zoll eine sehr wichtige Einnahmequelle der Mainzer Erzbischöfe dar. Diese bauten sie entsprechend ihrer Bedeutung (in Kriegszeiten wurde hier der Domschatz geborgen) zu einer der prächtigsten Burgen am Rhein aus. 1689 wurde sie zerstört. Mit ihrer mächtigen zur Berseite hin gewandten und von zwei runden Ecktürmen flankierten Schildmauer bietet die Ruine, die mit hohem Kostenaufwand gesichert wurde, heute ein malerisches Bild. Besichtigung möglich.

Ruine Fürstenberg in oder bei

Oberdiebach

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50° 2' 30,2" N, 7° 47' 14,6" O

Ruine Fürstenberg im Internet

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Ruine Fürstenberg

Burg Fürstenberg wurde 1219 durch den Erzbischof von Köln zum Schutz seines Besitzes und des Zolles errichtet und im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Mächtig sind die Schildmauer und der Bergfried, den schon Victor Hugo treffend beschrieb: "Merkwürdig seine außerordentliche Höhe und seine höchst eigentümliche Gestalt. Wie er so da steht, mit seinen hohen Zinnen, aber ohne Mauerkranz, ohne Öffnungen, ohne Fenster, kaum mit ein paar schmalen Schießscharten versehen, von oben nach unten an Umfang und Dicke zunehmend...". Von der ehemals gewaltigen Mantelmauer ist nur noch eine von Efeu überzogene Ruinenwand übriggeblieben. Reste des Putzes sind sichtbar. Die Ruine befindet sich in Privatbesitz und ist daher nicht zu besichtigen.

Ruine Niederburg in oder bei

Rüdesheim

Ruine Niederburg

Von der ehemaligen Burganlage aus dem 12. oder 13. Jahrhundert sind heute nur noch Reste der Ringmauer und des Wallgrabens vorhanden. In der "Weseler Krieg" genannten Auseinandersetzung zwischen dem Erzbischof Werner von Falkenstein und der Stadt Oberwesel spielte sie eine strategische Rolle. Von hier wurden zum ersten Mal Feuergeschütze im Rheinland eingesetzt.

Die Reste der Burg sind öffentlich zugänglich.

Ruine Nollig in oder bei

Lorch

Ruine Nollig im Internet

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Ruine Nollig

Ruine Stahlberg in oder bei

Rockenhausen

Ruine Stahlberg im Internet

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Ruine Stahlberg

Von der beachtenswerten Burg sind Reste erhalten. Sie entstand wohl um 1200, gleichzeitig mit der 1219 erbauten Burg Fürstenberg zum Schutz des Viertälergebietes errichtet. 1243 überließ sie der Erzbischof von Köln den Pfalzgrafen zu Lehen. Heute ist die Ruine im Eigentum des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. In der Schildmauer sind Öffnungen für den Torriegel sichtbar. Die Kernburg ist oval, im Westen erhebt sich der Bergfried, im Osten, an der höchsten Stelle, ein Wohnturm.

Sauerburg in oder bei

Kaub

Sauerburg

Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut, weitere Um- und Ausbauten bis ins 17. Jahrhundert. Franz von Sickingen, der letzte Reichsgraf von Sickingen, verstarb 1834 und wurde auf dem Friedhof in Sauerthal beigesetzt. Auf dem Grabstein steht zu lesen: "Franz von Sickingen, Reichsgraf seines Standes der Letzte. Er starb im Elend". 1689 wurde die Burg von den Franzosen zerstört. Im Bereich der Kernburg entstand 1909-1912 ein Wohnhaus.

Hotel, lediglich für Hotelgäste zugänglich.

Schönburg in oder bei

Oberwesel

Schönburg finden

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50° 6' 4,5" N, 7° 43' 56" O

Schönburg im Internet

www.burghotel-schoenburg.de

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Schönburg

Die als "der Romantik schönster Zufluchtsort am Rhein" (Freiligrath) bezeichnete Schönburg war 1149 im Besitz Hermanns von Stahleck und zeitweise Reichsburg. 1266 lebten bereits fünf Familien von Schönburg hier, im 14. Jh. entwickelte sich die Anlage zu einer riesigen Ganerbenburg (gemeinsame Familienburg). 1689 zerstört, wurde sie seit 1885 wiederaufgebaut. Jetzt dient sie als renommiertes Hotel und teilweise als Jugendburg (Kolpinghaus). Die Aufteilung der Gesamtanlage in drei Teile ist erkennbar. Die mächtige Schildmauer ist eine der bedeutendsten ihrer Art.

Schloss Liebeneck in oder bei

Osterspai

Schloss Liebeneck im Internet

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Schloss Liebeneck

Schloss Liebeneck liegt oberhalb der Gemeinde und bildet mit dem im Vorfeld gelegenen Hofgut Liebeneck, der gefassten ursprünglich namengebenden Quelle Grauborn und einem Familienfriedhof ein Ensemble. Es wurde 1873 bis 1875 auf den Fundamenten eines niedergelegten Vorgängerbaues von 1590 errichtet.

Privatbesitz, nicht zu besichtigen.

Schloss Philippsburg (Braubach) in oder bei

Braubach

Schloss Philippsburg (Braubach) im Internet

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Schloss Philippsburg (Braubach)

Durch zahlreiche Umbauten ist heute nur noch wenig von der originalen Bausubstanz des einst imposanten Schlosses erhalten. Trotzdem wird an dieser Anlage in Verbindung mit der benachbarten Marksburg die geschichtliche Wandlung adeliger Residenzen von der mittelalterlichen Höhenburg zum frühneuzeitlichen Schloss in Tallage sehr gut deutlich.

Sitz des Europäischen Burgeninstitutes (öffentlich zugängliche burgenkundliche Bibliothek) Besichtigung auf Anfrage während der Bürozeiten möglich. Tel. 02627-974156

Innenhof frei zugänglich.

Schloss Philippsburg (Koblenz) in oder bei

Koblenz

Schloss Philippsburg (Koblenz) im Internet

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Schloss Philippsburg (Koblenz)

Das Schloss Philippsburg war die beeindruckende Residenz der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier und mit einst 160 Metern Länge eine der größten und bedeutendsten Barockbauten am Rhein. 1801 wurde das Schloss bei der Sprengung der Festung Ehrenbreitstein durch die Franzosen so in Mitleidenschaft gezogen, dass es abgerissen werden musste. Der Dikasterialbau, der Krummstall und der Marstall überlebten und lassen die einstige Größe erahnen.

Keine Besichtigung möglich.

Schloss Stolzenfels in oder bei

Koblenz

Schloss Stolzenfels im Internet

www.schloss-stolzenfels.de

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Schloss Stolzenfels

Schloß Stolzenfels ist ein Stück Rheinromantik wie der Rolandsbogen und die Loreley. Einst trierische Zollburg (1248 genannt), wurde auch Stolzenfels 1689 zerstört. 1823 erhielt der Kronprinz Friedrich Wilhelm, der spätere König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, der Romantiker auf dem Königsthron, die schön gelegene Burgruine als Geschenk und ließ sie bis 1842 nach Plänen Schinkels und Stülers als Sommersitz wiederaufbauen. Das Innere ist reich ausgestattet mit Bildern, Kunstwerken, Waffen und Rüstungen. Die Wandmalereien in der Schloßkapelle und im Kleinen Rittersaal gehören zu den bedeutendsten Werken der rheinischen Hochromantik.

Wasserburg in oder bei

Osterspai

Wasserburg

Die ehemalige Wasserburg liegt inmitten des sehenswerten Ortes Osterspai. Auf den ersten Blick ist sie eher unscheinbar, denn lediglich der viergeschossige Wohnturm und die angrenzende Kapelle innerhalb eines Weingartens erinnern noch an die damalige Pracht. Die kleine Kapelle an der Uferseite des Mauerrings soll aus dem 13. Jahrhundert stammen.

Privatbesitz, nicht zu besichtigen | Besichtigung der Kapelle nach telefonischer Absprache.

UNESCO Welterbe