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Burgen

Sind unten im Tal Wasser und Fels untrennbar miteinander verbunden, so streichelt oben in luftiger Höhe der Himmel den Stein, der sich als Bergfried über die Burganlage erhebt. Mehr als 20 Höhenburgen und Burgruinen, darunter die im Tal zu findenden Residenzen nicht mitgerechnet, erheben die Landschaft im Schatten der Loreley zu einem wahrlich königlichen Tal.

Ein Tal für Könige

Was für ein geschichtliches Erbe! Die große Bedeutung des Rheintals kann nicht offenkundiger dokumentiert werden als durch seine zahlreichen Burgen, Festungen und Schlossanlagen. Ein Fluss, der zu wichtig war, um ihn grenzenlos vorbei ziehen zu lassen – ein Handelsweg, der zu reich war, um nicht seinen Anteil der Schätze einzufordern. Das Unesco- Welterbe Oberes Mittelrheintal kann sich rühmen, 40 Burgen und Wehranlagen – Patrizierhäuser und Adelshöfe nicht mit gerechnet – sein Eigen zu nennen. Ein Eldorado für Mittelalterfans, die gerne einmal Ritter, Burgherr oder Schlossfräulein auf Zeit spielen wollen. Die meisten Burgen können besichtigt werden und laden ein, das mittelalterliche Leben hinter dicken Verteidigungsmauern genauer kennen zu lernen. Die Rheinromantik findet in ihnen ihre schönsten Juwelen, ganz gleich, ob sie als Ruine eine sanfte Melancholie ausstrahlen oder frisch heraus geputzt mit schönem Mobiliar und wertvollen Kunstwerken auf sich aufmerksam machen. 1000 Jahre Bautätigkeit sind wie ein Spiegel der Epochen am Rhein und führen von Turmspitzen auf höchster Bergeshöhe hinab bis in die feuchten Verliese einstigen Raubrittertums. Das Abenteuer kann beginnen!

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50° 2' 30,2" N, 7° 47' 14,6" O

Ruine Fürstenberg im Internet

Wikipedia

Ruine Fürstenberg

Burg Fürstenberg wurde 1219 durch den Erzbischof von Köln zum Schutz seines Besitzes und des Zolles errichtet und im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Mächtig sind die Schildmauer und der Bergfried, den schon Victor Hugo treffend beschrieb: "Merkwürdig seine außerordentliche Höhe und seine höchst eigentümliche Gestalt. Wie er so da steht, mit seinen hohen Zinnen, aber ohne Mauerkranz, ohne Öffnungen, ohne Fenster, kaum mit ein paar schmalen Schießscharten versehen, von oben nach unten an Umfang und Dicke zunehmend...". Von der ehemals gewaltigen Mantelmauer ist nur noch eine von Efeu überzogene Ruinenwand übriggeblieben. Reste des Putzes sind sichtbar. Die Ruine befindet sich in Privatbesitz und ist daher nicht zu besichtigen.

UNESCO Welterbe