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Burgen

Sind unten im Tal Wasser und Fels untrennbar miteinander verbunden, so streichelt oben in luftiger Höhe der Himmel den Stein, der sich als Bergfried über die Burganlage erhebt. Mehr als 20 Höhenburgen und Burgruinen, darunter die im Tal zu findenden Residenzen nicht mitgerechnet, erheben die Landschaft im Schatten der Loreley zu einem wahrlich königlichen Tal.

Ein Tal für Könige

Was für ein geschichtliches Erbe! Die große Bedeutung des Rheintals kann nicht offenkundiger dokumentiert werden als durch seine zahlreichen Burgen, Festungen und Schlossanlagen. Ein Fluss, der zu wichtig war, um ihn grenzenlos vorbei ziehen zu lassen – ein Handelsweg, der zu reich war, um nicht seinen Anteil der Schätze einzufordern. Das Unesco- Welterbe Oberes Mittelrheintal kann sich rühmen, 40 Burgen und Wehranlagen – Patrizierhäuser und Adelshöfe nicht mit gerechnet – sein Eigen zu nennen. Ein Eldorado für Mittelalterfans, die gerne einmal Ritter, Burgherr oder Schlossfräulein auf Zeit spielen wollen. Die meisten Burgen können besichtigt werden und laden ein, das mittelalterliche Leben hinter dicken Verteidigungsmauern genauer kennen zu lernen. Die Rheinromantik findet in ihnen ihre schönsten Juwelen, ganz gleich, ob sie als Ruine eine sanfte Melancholie ausstrahlen oder frisch heraus geputzt mit schönem Mobiliar und wertvollen Kunstwerken auf sich aufmerksam machen. 1000 Jahre Bautätigkeit sind wie ein Spiegel der Epochen am Rhein und führen von Turmspitzen auf höchster Bergeshöhe hinab bis in die feuchten Verliese einstigen Raubrittertums. Das Abenteuer kann beginnen!

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50° 12' 48,3" N, 7° 37' 59,3" O

Burg Sterrenberg im Internet

www.burg-sterrenberg.de

Wikipedia

Burg Sterrenberg

Sterrenberg ist die ältere der beiden Burgen, unterhalb von Burg Liebenstein gelegen. Sie verdeutlicht den Wiederaufbau von Burgen in der heutigen Zeit. Sterrenberg war wohl schon vor 1110 Reichsburg im Besitz des pfälzischen Geschlechts der Herren von Bolanden, später der Grafen von Sponheim. Durch Erzbischof Balduin wurde sie Kurtrier einverleibt. 1568 bereits verfallen, wurde sie 1968 bis 1978 teilweise in gotisierendem Stil ausgebaut. Sie besitzt zwei starke Schildmauern und einen Bergfried auf einem Felsklotz und bietet wieder das Bild einer kleinen gotischen Wehranlage. Öffnungszeiten: 1. März bis Mitte Oktober.

UNESCO Welterbe