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Burgen

Sind unten im Tal Wasser und Fels untrennbar miteinander verbunden, so streichelt oben in luftiger Höhe der Himmel den Stein, der sich als Bergfried über die Burganlage erhebt. Mehr als 20 Höhenburgen und Burgruinen, darunter die im Tal zu findenden Residenzen nicht mitgerechnet, erheben die Landschaft im Schatten der Loreley zu einem wahrlich königlichen Tal.

Ein Tal für Könige

Was für ein geschichtliches Erbe! Die große Bedeutung des Rheintals kann nicht offenkundiger dokumentiert werden als durch seine zahlreichen Burgen, Festungen und Schlossanlagen. Ein Fluss, der zu wichtig war, um ihn grenzenlos vorbei ziehen zu lassen – ein Handelsweg, der zu reich war, um nicht seinen Anteil der Schätze einzufordern. Das Unesco- Welterbe Oberes Mittelrheintal kann sich rühmen, 40 Burgen und Wehranlagen – Patrizierhäuser und Adelshöfe nicht mit gerechnet – sein Eigen zu nennen. Ein Eldorado für Mittelalterfans, die gerne einmal Ritter, Burgherr oder Schlossfräulein auf Zeit spielen wollen. Die meisten Burgen können besichtigt werden und laden ein, das mittelalterliche Leben hinter dicken Verteidigungsmauern genauer kennen zu lernen. Die Rheinromantik findet in ihnen ihre schönsten Juwelen, ganz gleich, ob sie als Ruine eine sanfte Melancholie ausstrahlen oder frisch heraus geputzt mit schönem Mobiliar und wertvollen Kunstwerken auf sich aufmerksam machen. 1000 Jahre Bautätigkeit sind wie ein Spiegel der Epochen am Rhein und führen von Turmspitzen auf höchster Bergeshöhe hinab bis in die feuchten Verliese einstigen Raubrittertums. Das Abenteuer kann beginnen!

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Burg Stahleck

Burg Stahleck wird urkundlich erstmals 1135 erwähnt (1135 wird Goswin von Stahleck genannt). Ursprünglich der am weitesten im Süden gelegene Besitz der Kölner Bischöfe, wurde die Burg 1190 von Kaiser Barbarossa seinem Bruder Konrad übertragen. 1214 fällt sie als erledigtes Lehen an den Wittelbacher Ludwig von Bayern, so daß dieses mächtige Geschlecht mit den Burgen Stahleck und Pfalz nun zwei bedeutende Stützpunkte am Rhein besaß. Die herrlich gelegene - heute als Jugendherberge genutzte - Anlage verdeutlicht in ihrer klaren Gliederung die stauferzeitliche Burgenbaukunst. Sie war ein Bollwerk der Pfalz zur Beherrschung des Stromes. 1689 wurde die Burg von den Franzosen gesprengt und im 19. Jh. teilweise eingeebnet. Zwischen 1925 bis 1927 wurden die Ring- und Schildmauer wiederhergestellt und auf den ausgegrabenen alten Grundmauern eine Jugendherberge eingebaut. Der im Unterbau noch ursprüngliche romanische Bergfried wurde 1965 bis 1967 mit verringerter Mauerstärke neu aufgemauert und überdacht. Beachtenswert sind der wassergefüllte Halsgraben und die Schildmauer. Gestaffelt folgen Bergfried und Palas. Besichtigung nur im Burghof möglich.

UNESCO Welterbe